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18. Oktober 2016

FIFA 17 im Test

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Written by: josi
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„Alle Jahre wieder…“ könnte man nun sagen, wenn es um Fifa geht. Vor knapp drei Wochen wurde Fifa 17 veröffentlicht und wir hatten bis dahin eine Menge Zeit den neuen Ableger ausgiebig zu testen. In unserem Test erfahrt ihr was uns in diesem Jahr besonders gut gefällt und was uns nicht ganz überzeugen konnte.

 

Grafik
Die von Electronic Arts so hoch angepriesene Frostbite Engine, die bei Fifa 17 diesjährig erstmals zum Einsatz kommt, macht auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck. Beim näheren Hinschauen fällt aber auf, dass beispielsweise Spieler, wie Marco Reus oder Manuel Neuer, sehr realistisch aussehen, während andere Spieler, wie Ginter oder Traore, nicht zu erkennen sind. Insgesamt wirken die Gesichter trotz guter Optik noch sehr plastisch. Das macht Fifa aber an anderen Stellen wieder besser. Im Vergleich zur ehemaligen Ignite Engine hat sich bei der Grafik zwar eine Menge verbessert, schwächelt aber doch noch an der ein oder anderen Stelle. Wir sind uns aber sicher, dass EA an den Details arbeiten und uns im kommenden Jahr eine noch bessere Grafik präsentieren wird.

Gameplay
Die Standardsituationen bieten in Fifa 17 einiges im Vergleich zu seinem Vorgänger. So lassen sich bei Eckbällen sowohl die Schussrichtung als auch die Stärke besser beeinflussen. Auch bei Strafstößen besteht nun die Möglichkeit Anlauf, Schußtärke und Richtung besser zu bestimmen. Insgesamt fühlt sich die Steuerung einfach leichter an. Im Angriffsspiel kann man wiederum nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, denn es fehlen einfach die Mitspieler, die entweder erst gar nicht weit genug mit nach vorne laufen oder sich beim Gegner nicht frei laufen und damit nicht anspielbar sind. Hin und wieder kommt es auch mal vor, dass die KI einen kleinen Aussetzer hat. Trotz der kleinen Fehler, die hin und wieder auftreten, macht Fifa 17 einfach Lust auf mehr.

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Story-Modus: The Journey
Der in Fifa 17 neue Story-Modus „The Journey“ ist für viele Spieler sicherlich ein schönes neues Feature, das zwar nicht perfekt umgesetzt ist, in Fifa aber etwas völlig neues bietet. In dem neuen Modus schlüpft man in die Rolle des Premier League-Nachwuchsstars Alex Hunter. Dieser wird von einem Premier-League-Club unter Vertrag genommen, den man vorab selbst auswählen kann. Hier erlebt Hunter alle Höhen und Tiefen, die man während einer Fußball-Karriere durchlaufen kann.
Was zu Beginn direkt positiv auffällt ist, dass man selbst entscheiden kann, ob man nur mit Hunter selbst oder der gesamten Mannschaft spielen möchte. Die gesamte Atmosphäre im Stadion oder und auch in den Mannschaftskabinen macht einen richtig guten Eindruck. Durch diverse Dialoge mit Mitspielern oder Medien wird man ins Spiel einbezogen und kann dadurch den weiteren Spielverlauf beeinflussen. Uns hat Journey eine Menge Spaß gemacht und unserer Meinung nach hat der Modus eine Menge Potential für die kommenden Jahre.

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Unser Fazit zu FIFA 17

Moderner und bereit für die Masse erschien in diesem Jahr FIFA 17 samt  Fifa 17. Mit „The Journey“, der neuen Grafikengine und dem gewaltigen Lizenzpaket übertrumpft FIFA 17 PES 2017 problemlos. Waschechte Fußball-Fans erkennen ihre Stars sofort wieder und müssen keine Einschränkungen in Kauf nehmen. Wer möchte, darf sogar Alex Hunter zu Ruhm und Ehre führen. Selbst wenn die Geschichte nicht perfekt umgesetzt wurde, so zeigt The Journey doch, wohin die Reise für Sportspiele gehen sollte. Fifa 17 mag zwar nicht so tiefgründig und anspruchsvoll wie PES 2017 sein, bietet aber dafür guten Fußball und einen riesigen Umfang mit hoher Authentizität. Vor allem wer länger nicht mehr Fifa gespielt hat, sollte dieses Jahr auf jeden Fall zuschlagen.




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